Immobilien in Frankreich

Bei Immobilienerwerbern sind in Frankreich vor allem die bekannten Regionen Provence und die Côte d’Azur beliebt. Einen ähnlichen Reiz übt die raue Normandie aus. Dort wohnen, wo der Duft der weiten Lavendelfelder die Sinne betört, oder wo steile Küstenstraßen und Zypressenhänge direkt ans Meer stoßen bzw. steile Felsenklippen von den rauen Wogen umspült werden. Wer hier ein Eigenheim besitzt, kann stolz von sich sagen, dass er dort residiert, wofür ihn andere beneiden. Das Klima ist schön, die Luft gesund, dort lässt es sich aushalten.

Auch in Frankreich gilt der bindende Vorvertrag, der bereits eine feste Kaufzusage enthält. Allerdings hat der Käufer ein siebentägiges Rücktrittsrecht. In dieser Frist, die peinlich genau einzuhalten ist, kann er noch von der Kaufabsicht zurücktreten, danach ist er an den Kauf gebunden. Nach dem Vorvertrag folgt der notarielle Vertrag mit dem Grundbucheintrag. Aufpassen sollte der Käufer, mit wem er sich auf Immobiliengeschäfte einlässt. Der Immobilienmakler ist in Frankreich ein stark kontrollierter Beruf mit strengen Auflagen. Daneben gibt es aber auch Grundstückshändler, die als Zwischenkäufer auftreten und die Immobilie verteuert weiterverkaufen. Hier kann man richtig draufzahlen.

Daher gilt für Frankreich wie überall: Augen auf beim Immobilienkauf und immer zuvor gründliche Informationen einholen. In manchen Regionen Frankreichs wie dem Elsass gilt teilweise deutsches Recht.